Audiowalk
Geschichte erleben
Historischer Audiowalk
Der Audiowalk Maur ist ein Projekt der Gemeinde Maur. Er umfasst 14 Stationen über das ganze Gemeindegebiet. Bei jeder Station ist vor Ort eine Tafel angebracht mit einigen Informationen und einem QR-Code. Dieser führt die Nutzerinnen und Nutzer auf ein Online-Portal. Dort kann man bei jeder Station ein Hörspiel mit einer Geschichte aufrufen, sowie Bildergalerien, weitere Geschichten und Informationen zum Ort.
Rechts stellen wir die Posten kurz vor. Wer möchte kann die gesamten Inhalte abrufen, indem er die Posten vor Ort besucht und die QR-Codes aufruft. Es ist aber auch möglich, nur online darauf zuzugreifen über das Audiowalk-Portal.
Kirche Maur

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Einst zierten wunderschöne Glasmalereien die Kirche Maur. Bis ins 18. Jahrhundert, als sich die Maurmer reinlegen liessen: Sie hörten auf schlechten Rat und liessen die alten Kirchenfenster durch neue ersetzen. Die alten verkauften sie zu einem Spottpreis, da sie ihren Wert nicht erkannten. Nur dank eines glücklichen Zufalls sind die Glasmalereien unversehrt und der Nachwelt erhalten geblieben – allerdings weit weg von Maur.
Maur Zentrum / Pfarrhaus

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Im Pfarrhaus Maur lebte und wirkte unter anderem Pfarrer Gottfried Kuhn. Zeit seines Lebens war er getrieben von einem immensen Wissensdurst. Neben seiner Seelsorgetätigkeit als Pfarrer in Maur forschte er in zahlreichen Fachgebieten und veröffentlichte diverse Publikationen, u.a. zur Maurmer Ortsgeschichte. 1933 erhielt er von der Universität Zürich den Ehrendoktortitel verliehen.
Burg Maur

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In dieser Burg wohnte früher David Herrrliberger. Er war einerseits der Gerichtsherr, also eine Art lokaler Herrscher. Die Maurmer kamen gar nicht gut mit ihm aus. Herrliberger war als Kupferstecher aber auch ein berühmter Künstler.
Schifflände Station SGG

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Bootshaus

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Im Zweiten Weltkrieg stürzte ein amerikanischer
Bomber beinahe auf Fällanden ab und landete im Greifensee. Das Flugzeug war von den Schweizern abgeschossen worden. Von den ursprünglich zehn jungen Männern an Bord überlebten nur vier. 1953 wurde das Wrack aus dem See geborgen und an der Schifflände Maur ausgestellt.
Badi Maur

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Die ersten Bewohner dieser Gegend waren Pfahlbauer, die am Ufer des Greifensees siedelten. Immer wieder finden Archäologen Spuren der frühen Siedler. Wie etwa 2017 als Archäologietaucher einige über 5000 Jahre alten Bastschuhe fanden.
Aschbach / Stuhlen

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Ganz in der Nähe von hier im Weiler Stuhlen – lebte Mina Hofstetter. Die Bäuerin und Mutter von sieben Kindern stellte ihren Hof schon vor 100 Jahren auf «Bio» um. Sie war strenge Vegetarierin, Feministin, schrieb Bücher und pflegte Kontakte mit Idealisten aus aller Welt. Ihr Hof wurde zum Laboratorium für FKK und neue Lebensformen.
Binz Dorfplatz

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Eine uralte überlieferte Geschichte handelt von einem Wunder, das sich in Binz ereignet haben soll.
Ebmatingen Migros

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Ebmatingen hat sich im Bauboom ab den 1950er Jahren stark entwickelt. Und es hätte sich noch mehr verändert, wäre damals tatsächlich die geplante Grossüberbauung Engelburg realisiert worden. Diese gab zu reden, weit über Maur hinaus.
Schulhaus Looren

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Um 1960 sollte ein neues Oberstufenschulhaus in Maur gebaut werden. Die vom Berg (Aesch, Binz, Ebmatingen) und die vom Tal (Maur, Uessikon) gerieten in einen grossen Streit über die Frage des Standorts. Einzig wegen einer Nacht- und Nebelaktion entschied man sich in letzter Minute für die Looren.
Aesch Zollingerheim

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Conrad Winkler wohnte auf dem Wassberg. Er gehörte während der Reformation zu einer Gruppe von Menschen, denen die Reformen Zwinglis zu wenig weit gingen. Diese «Wiedertäufer» wurden verfolgt, so auch Conrad Winkler. Für seine Uneinsichtigkeit musste er mit dem Leben bezahlen.
Krone Forch

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Vor etwas mehr als hundert Jahren kamen arme und mangelernährte Kinder aus der Stadt Zürich und umliegenden Gemeinden auf die Forch zur Kur. In den Ferienkolonien wurden die Knaben und Mädchen mit guter Kost und frischer Luft während einiger Wochen aufgepäppelt.
Scheuren Volg

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Vor dem heutigen Volg-Gebäude gab es einst ein beliebtes Restaurant. Es hiess «Grütli, die Vereine trafen sich dort und es hatte sogar einen Kegelsaal. 1951 legte ein Brandstifter Feuer – das «Grütli»konnte nicht mehr gerettet werden.
Uessikon Radweg

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